Ulrich Conrad: Gemälde auf Abwegen

Schreibimpuls:

Ein Museumswärter ‒ in einem Theater ‒ ein Gemälde macht sich selbständig ‒ Menschen verstehen sich nicht mehr

Im Hinterzimmer eines düsteren Kellerlokals in der Altstadt einigt man sich per Handschlag. „Am besten, Sie bringen die Ware kurz vor acht ins Stadttheater, Schulz.“

Der sieht erschrocken in das vom schwachen Licht einer Tischlampe beleuchtete Gesicht seines Gegenübers. „Ich kann doch damit nicht kurz vor der Vorstellung zwischen dem Publikum erscheinen, Herr Doktor.“

„Kommen Sie zum Bühneneingang! Dort wird sich keiner wundern, wenn Requisiten geliefert werden. Gerade während einer Aufführung sind alle im Stress. Da fällt man nicht auf.“

 

Wenige Tage später herrscht Aufregung in der städtischen Gemäldesammlung. Andreas Klein, Wärter im Stadtmuseum, stürmt zum Direktor. „Wo ist das Gemälde mit der historischen Stadtansicht, das uns der Bürgermeister von Fergenau damals zur Gründung unserer Städtepartnerschaft geschenkt hat? Haben Sie es als Leihgabe weggegeben?“

„Wie bitte?“, brüllt er entsetzt. „Wollen Sie mir erzählen, dass es verschwunden ist?“

Klein zögert. „Tja, es hängt jedenfalls nicht an seinem Platz.“

Sofort greift Direktor Ehrenfels zum Telefon und ruft die Polizei. Jeder Raum wird durchsucht, jeder Winkel kontrolliert, doch das Kunstwerk bleibt verschollen. Inspektor Barenthin steht vor einem Rätsel. „Herr Direktor, es finden sich keinerlei Einbruchsspuren. Wie wird das Gebäude nachts gesichert?“

„Wir haben eine hochmoderne Alarmanlage.“

„War sie eingeschaltet?“

„Aber natürlich! Nicht wahr, Herr Klein?“

„Selbstverständlich! Gestern Abend habe ich sie höchstpersönlich kontrolliert.“

„War sie heute Morgen auch noch an?“

„Nein, Herr Direktor. Die Einbrecher müssen sie ausgeschaltet haben.“

„Es gab keinen Einbruch“, korrigiert ihn der Inspektor. „Der oder die Täter hatten Zugang.“

Klein schaut ihn staunend an. „Wie ist das möglich?“

Direktor Ehrenfels wundert sich ebenfalls. „Das wüsste ich auch gern. Ist Ihnen vielleicht irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen, Klein?“

„Nichts, Herr Direktor. Offensichtlich hat sich das Gemälde selbständig gemacht.“

Er schüttelt den Kopf. „Wir müssen die Schwachstelle finden. Wir müssen das ganze Gebäude untersuchen und überlegen, wie das Bild verschwinden konnte.“

„Muss das heute sein? Ich habe eine Karte fürs Stadttheater. Da wären Überstunden sehr ärgerlich.“

„Ach, tatsächlich? Das ist ja ein Zufall. Wir sehen uns natürlich erst morgen das Gebäude an.“

„Danke, Herr Direktor.“

„Ich habe nämlich auch Karten für heute Abend. Wusste gar nicht, dass Sie so kulturverbunden sind. Haben Sie denn einen guten Platz im Theater?“

„Ach, wissen Sie, ich bin bescheiden.“

„Klein, passen Sie auf. Ich kenne durch meinen Golfclub den Vorsitzenden vom Förderverein des Theaters. Der kann Ihnen bestimmt einen vorderen Platz verschaffen, dann können wir nebeneinander sitzen. Was halten Sie davon?“

Überrascht von dieser Freundlichkeit seines Chefs ist Klein unsicher. „Aber das ist doch nicht nötig.“

„Doch, Ihr Kulturinteresse hat mich überrascht, das möchte ich fördern.“

 

Hinter dem Theater holt ein Mann mit Hut und Mantel ein Paket aus dem Kofferraum eines Autos und klopft an die Tür des Bühneneingangs. Als sie sich öffnet, ertönt aus dem Inneren eine sonore Männerstimme. „Sie sind spät dran, Schulz.“

„Hier haben Sie, was Sie wollten.“

„Das muss ich mir ansehen.“

„Seien Sie vorsichtig!“

„Natürlich bin ich vorsichtig! Was denken Sie denn? Aber wir haben nicht viel Zeit, die Vorstellung beginnt gleich.“ Er öffnet das Paket, betrachtet den Inhalt und kann seinen Blick kaum abwenden. „Sehr schön. Wirklich ausgesprochen schön!“

Im Hintergrund klingelt es.

„Die Schauspieler werden zur Bühne gerufen. Verschwinden Sie, man darf Sie hier nicht sehen!“ Er überreicht ein Kuvert. „Das ist für Sie.“

 

„Wo bleiben Sie denn, um Himmels willen?“ Andreas Klein kommt angerannt, als sein Chef ihn im Theaterfoyer erwartet. „Die Vorstellung beginnt gleich! Hier ist Ihre Karte.“

Atemlos entschuldigt er sich. „Ach, dass Sie warten, wäre doch wirklich nicht ...“

„Quatschen Sie nicht, kommen Sie endlich.“

Im allerletzten Moment werden die beiden ins Parkett gelassen, sie nehmen Platz, der Vorhang hebt sich, und der erste Akt beginnt.

 

Klein ist die Nähe zu seinem Chef unangenehm. Mit diesem Verhalten hätte er nie gerechnet. Endlich ist Pause. Es werden Türen zu einem Nebenraum geöffnet, in dem sich eine Bar verbirgt. „Klein, lassen Sie uns anstoßen, ich spendiere Ihnen ein Gläschen Sekt.“

Misstrauisch betrachtet er seinen Chef. „Wie komme ich eigentlich zu dieser Ehre?“

„Klein, wie Sie wissen, bin ich als Museumsdirektor ein Mensch von Kunstverstand. Auch das Theater ist Kunst. Wie sollte man sich für die eine Kunst begeistern, aber die andere ignorieren? Privat bin ich ein Fan des Theaters. Dass Sie auch einer sind, macht Sie mir richtig sympathisch.“

Der Eingeladene versucht den Fängen seines Chefs zu entgehen und spricht den Barkeeper an. „Wo geht es bitte zur Toilette?“

Er weist ihm den Weg, worauf Klein eilig verschwindet.

Hinter einer Wand poltert es. Ein Besucher wundert sich. „Was war denn das?“

„Da muss irgendwas umgefallen sein“, vermutet ein anderer.

 

Bevor sich der Vorhang erneut öffnet, kehrt Andreas Klein widerwillig zurück. Wie sollte er auch seinem Chef später ein Fernbleiben erklären? Der nächste Akt beginnt, die Schauspieler treten auf, sprechen ein paar Worte, nun müsste Gesang einsetzen. Sie singen a capella. Warum hört man keine Musik?

Das Improvisationstalent des Ensembles ist unterschiedlich. Nicht jeder kommt ohne Begleitmusik aus. Schwach, aber dennoch deutlich hört man eine Stimme hinter der Bühne lauthals brüllen. „Wo bleibt denn die Musik!“

Man kommt aus dem Takt. Der Hauptdarsteller hat Mühe, sich das Lachen zu verkneifen, während seine Partnerin unverdrossen weiter ihr Lied trällert, bis sie wegen seines fehlenden Einsatzes ebenfalls unterbrechen muss und sich lächelnd beim Publikum entschuldigt. „Mit Orchester klingt’s natürlich besser.“

„Vorhang!“, ruft jemand.

Der Vorhang fällt. Hinter der Bühne erscheint der Tonmeister. „Hört mich denn keiner?“

„Sind Sie wahnsinnig?“, schimpft Franz Mühlfelder, der Regieassistent. „Was machen Sie hier? Warum spielen Sie die Musik nicht ab?“

„Wie soll ich das?“, verteidigt sich der Mitarbeiter. „Seit geraumer Zeit rufe ich Sie über die Sprechanlage, aber Sie reagieren nicht! Ich habe keine Verbindung zu den Lautsprecherboxen.“

„Und anscheinend auch nicht zur Sprechanlage! Was ist denn das für ein Murks?“

„Es scheint ein totaler Blackout im Tonraum zu sein. So kann man sich ja nicht verstehen.“

Sofort untersucht Markus Körner, der Haustechniker, sämtliche Kabel nach Fehlern, doch die Tür zum Raum neben der Tonanlage ist versperrt. „Wer schließt denn hier ab?“

In größter Hektik wird ein Ersatzschlüssel verlangt.

Professor Müller, Internist und Vorsitzender des Fördervereins des Theaters, der im Publikum war, tritt hinzu. „Was ist denn los?“

„Herr Doktor Müller, jetzt haben wir gerade ganz viel Stress. Sie sehen es ja.“

„Was wollen Sie denn in dem Abstellraum?“

„Mein lieber Professor Müller, das lassen Sie mal unsere Sorge sein. Wir sind zwar froh, dass der Förderverein die Renovierung dieser Räume übernommen hatte, aber dennoch haben Sie hier im Moment nichts zu suchen“, raunzt ihn der Techniker an, als endlich der Hausmeister mit dem Schlüssel erscheint.

„Die Sicherungen sind da drin“, erläutert Franz Mühlfelder, um den Vereinsvorsitzenden nicht unnötig zu verärgern.

Die Tür ist offen, ein großes dünnes Paket hängt umgekippt in einem Gewirr von Kabeln. Zahlreiche Stecker sind herausgerissen. Markus Körner schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. „Das darf doch nicht wahr sein!“

Kopfschüttelnd sieht der Regieassistent die Bescherung. „Reparieren Sie das, damit wir weiter spielen können, und irgendjemand soll dieses Ding in die Requisite bringen.“

„Das kann ich eben machen“, bietet sich Professor Müller an, „Sie haben doch hier genug zu tun.“

Interessiert betrachtet Mühlfelder das Paket von allen Seiten. „Was ist das überhaupt?“ Er öffnet es, es erscheint eine historische Stadtansicht. „Ein Gemälde? Das kenne ich gar nicht. Wo kommt das her?“ Er hält es hoch und betrachtet es.

„Schauen Sie mal hier hinten“, macht ihn der Haustechniker auf einen Stempel auf der Rückseite aufmerksam. „Es gehört der Stadt!“

„Ich kann es auch zur Polizei bringen“, bietet sich der hilfsbereite Arzt vom Förderverein an.

„Nein, wir rufen selbst die Polizei“, beschließt Franz Mühlfelder, „aber erst müssen wir das Publikum informieren. Es wird ungeduldig.“

Er tritt auf die Bühne. „Verehrtes Publikum, wie Sie bemerkt haben, hatten wir eine technische Panne. In einem Nebenraum ist ein Gegenstand, der dort gar nicht hingehört, umgefallen und hat einige Kabel beschädigt. In Kürze haben wir das repariert, dann geht es mit Musik weiter.“

 

„Das kann doch wohl nicht wahr sein“, empört sich Direktor Ehrenfels. „Bei uns fehlt ein Gemälde, und hier haben die irgendwas zu viel? Was ist denn das für ein Schlamperladen?“

Klein versucht, seinen Chef zu beruhigen. „Es wird sicher gleich weitergehen.“ Das gestohlene Gemälde geht jedoch auch ihm nicht aus dem Kopf.

„Meinen Sie?“ Er rückt auf seinem Platz hin und her. „Jetzt ist der Vorhang zu, da kann ich auch zur Toilette gehen. Sie waren ja eben dort, das hätte ich auch tun sollen.“

„Sie können doch jetzt nicht mitten im Akt ...“

„Ich kann nicht nur, ich muss! Außerdem spielen die jetzt gar nicht.“

Ehrenfels verschwindet, und einige andere im Publikum folgen seinem Beispiel. Es wird unruhig. Nun steht auch Klein auf. Neugierig zu erfahren, was passiert ist, öffnet er die Tür zur Bar. Niemand ist zu sehen.

 

„Ach, Herr Professor, könnten Sie vielleicht auf dieses Bild aufpassen, bis die Polizei kommt?“, bittet ihn Markus Körner, nachdem sich Franz Mühlfelder zum Publikum begeben hat.

„Ja, natürlich. Gern.“

„Ich muss ja hier meine Arbeit machen, und wir wollen doch nicht, dass jemand das Bild wegträgt, nicht wahr?“

Keine Antwort.

„Nicht wahr, Herr Professor?“

Keine Antwort. Der Techniker schaut zur Tür heraus, als sich Professor Müller mit dem Bild entfernt und gegen eine Ecke poltert. „Wo wollen Sie denn hin?“

„Ich dachte, ich bringe das Bild in Sicherheit, falls die Diebe in der Nähe sind und uns überfallen.“

„Unsinn. Hier ist doch niemand, der hier nicht hergehört.“

 

Endlich ist alles repariert, der Vorhang öffnet sich, Musik spielt, Gesang erklingt, und Direktor Ehrenfels ist noch immer im stillen Örtchen. Als er zurückkehrt, hält ihn die Frau von der Garderobe auf. „Wo kommen Sie denn her? Ich kann Sie jetzt nicht hineinlassen. Das würde stören.“

„Hören Sie, das war wirklich dringend. Ich wusste doch nicht, wie lange die Unterbrechung dauert. Ich habe für das Stück bezahlt, und jetzt will ich da wieder rein.“

Sie stellt sich vor die Tür. „Es tut mir wirklich leid, aber die anderen Zuschauer haben auch bezahlt und wollen nicht gestört werden.“

Vor Zorn bebend versucht er sich zu beruhigen. „Na, herrlich! Und wo darf ich warten?“

„Sie können an der Bar Platz nehmen.“

„Na, toll“, brummelt er, während er sich in die angegebene Richtung begibt.

 

Inzwischen trifft die Polizei ein. Sollte sich hier das letzte Nacht gestohlene Kunstwerk angefunden haben? Inspektor Barenthin spricht den Vorsitzenden des Fördervereins an, der noch immer das Bild hält. „Ist das das gefundene Objekt?“

„Ja“, sagt er leise und übergibt es dem Beamten.

Der erkennt sofort das Diebesgut.

Inzwischen ist der Regieassistent zurückgekehrt. Der Techniker nimmt ihn beiseite. „Ich glaube, Professor Müller wollte damit abhauen.“

„Was reden Sie denn da?“, flüstert Mühlfelder. „Professor Müller ist ein hochrenommierter Arzt und unser Förderer. Behaupten Sie doch nicht so was!“

 

Die Türen zum Zuschauerraum sind versperrt, sie lassen sich nur von der anderen Seite öffnen. Direktor Ehrenfels entdeckt aber einen halbdunklen Durchgang hinter der Bar, dem er folgt, bis er Stimmengewirr wahrnimmt. Um nicht erwischt zu werden, beschließt er umzukehren, als er die sonore Stimme seines Golffreundes Professor Müller erkennt. Er wird ihm helfen können.

Hinter der nächsten Ecke lauscht Andreas Klein vor einer Tür demselben Geschehen.

„Klein!“, zischt ihn der Museumsdirektor überrascht an. „Was machen Sie denn hier?“

Der zuckt zusammen. „Direktor Ehrenfels? Das könnte ich Sie fragen. – Ich habe mich wohl verlaufen.“

„Das ist nicht schlimm. Ich höre Professor Müller, der wird uns helfen, wieder zu unseren Plätzen zu kommen.“ Er strebt auf die Tür zu.

„Nein, lassen Sie“, stammelt Klein erschrocken, „ich warte lieber bis zum nächsten Akt.“

Sein Chef wundert sich. „Was soll denn das? Kommen Sie doch mit.“

 

„Okay, das Bild ist ja nun in Sicherheit“, stellt Müller fest, „kann ich jetzt gehen?“

„Gleich!“, bremst ihn der Inspektor. „Ich habe noch ein paar Fragen an Sie alle.“

In diesem Moment schlägt eine sich öffnende Tür Professor Müller ins Kreuz. Verärgert dreht er sich um. „Was machen Sie denn hier, Schulz?“

Andreas Klein, der gerade von seinem Chef durch die Tür gedrängt wird, erbleicht. „Herr Doktor!“

„Sie kennen sich?“, ist Mühlfelder überrascht. „Wer ist denn das?“

Müller antwortet schlagfertig: „Ein Patient von mir.“

Der Museumsdirektor wundert sich. „Wieso nennen Sie ihn Schulz? Das ist Andreas Klein, ein Mitarbeiter von mir, Wärter in der städtischen Gemäldesammlung.“

„Was Sie nicht sagen!“, mischt sich der Inspektor ein. Er sieht Professor Müller und Herrn Klein abwechselnd tief in die Augen. „Kennen sich die Herrschaften?“

„Nein“, bezeugt Klein, „den Herrn kenne ich nicht.“

„Eben nannten Sie ihn noch Herr Doktor.“ Er wendet sich an den Arzt. „Warum nannten Sie den Herrn Schulz?“

„Das war eine Verwechslung. – Er kam mir im ersten Moment bekannt vor. Ich habe mich wohl geirrt.“

„Aber es schien doch eben offensichtlich, dass Sie sich kennen, Herr Professor“, wundert sich dessen Golfpartner.

„Lassen Sie doch den Professor in Ruhe“, verteidigt ihn Mühlfelder. „Er ist erfolgreicher Arzt und ein Mäzen. Er hat wenig Zeit.“

„Ach?“, wendet sich der Inspektor an ihn. „Wollen Sie ihm zur Flucht verhelfen? Hängen Sie auch in der Sache drin?“

„Was? Ich?“

„Sie haben Herrn Müller hier offensichtlich Zugang verschafft. Die unübersichtlichen Räume eines Theaters sind ein ideales Versteck für Diebesgut, und dieser Herr Schulz oder Klein oder wie auch immer konnte die Alarmanlage im Museum abschalten, hatte dort Zugang und kannte den Herrn Müller. Dass beide ihre Bekanntschaft abstreiten, macht die Sache für mich eindeutig. Ich werde das Theater schließen und in aller Ruhe durchsuchen lassen, ob noch mehr Diebesgut da ist.“

Mühlfelder ist entsetzt.

„Nein!“, unterbricht der Professor verzweifelt. „Schließen Sie es nicht. Das können Sie der Kultur unserer Stadt nicht antun. Herr Mühlfelder weiß nichts davon.“ Er senkt die Stimme. „Als Vorsitzender des Fördervereins habe ich freien Zutritt.“

„Aha!“, freut sich Inspektor Barenthin. „Und das Versteck fanden Sie ideal?“

Der Professor seufzt tief, dann zischt er Klein an. „Warum haben Sie mir nur einen falschen Namen genannt, Sie Idiot.“

„Es schien mir sicherer, unbekannt zu bleiben.“

„Sicherer! Sie sind gut.“

Dem Inspektor genügt das. „Kommen Sie bitte mit aufs Revier!“

Ulrich Conrad